Im Goldrausch
L+L unter den Top 5% bei EcoVadis

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Im Goldrausch
L+L unter den Top 5% bei EcoVadis

Ob B2C oder B2B – nachweisbare Nachhaltigkeit, Transparenz und soziales Wirtschaften gehören für die meisten Geschäftsbeziehungen nicht mehr nur zum guten Ton, sondern zur Pflicht. Wie wir unser Ranking von Silber auf Gold verbessern konnten und was dafür nötig war, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

Never stop improving

Um die Nachhaltigkeitsziele des eigenen Unternehmens kontinuierlich zu verbessern, bedarf es nicht nur des notwendigen Engagements, um an vielen Stellschrauben zu drehen, sondern auch einen transparenten Umgang mit den eigenen Prozessen. Um unsere Zertifizierung kontinuierlich zu verbessern, haben wir insbesondere die soziale Nachhaltigkeit unserer Agentur vorangetrieben und konnten uns so von der EcoVadis Silber- zur Gold-Zertifizierung weiterentwickeln.

Unternehmen, die sich vor allem auf ökologische Nachhaltigkeit konzentrieren, stellen häufig fest, dass die Grenzen des eigenen Handlungsfeldes schnell erreicht sind und es weniger Verbesserungspotenzial als zu Beginn gibt. Das gilt natürlich besonders für kleine mittelständische Unternehmen aus dem nicht-produzierenden Bereich, die sich wie wir, bereits jahrelang um die Optimierung des Co2-Austoßes, die Unterstützung von ökologischen Projekten und vieles mehr bemühen. Im Feld der sozialen Nachhaltigkeit sind diese Grenzen deutlich weiter gesteckt, weshalb gerade mittelständische Unternehmen viele Maßnahmen ergreifen können, um das eigene Handeln zu optimieren.

Besonders intern kann ein Bewusstsein für die Relevanz sozialer Nachhaltigkeit geschaffen werden im Sinne eines Engagements eines jeden Mitarbeiters, einer jeden Mitarbeiterin für verantwortungsvolles Denken und Handeln über die Unternehmensgrenzen hinaus.

Zertifizierungsprozesse sind kein Zuckerschlecken…

Wer sein Unternehmen nach EcoVadis zertifizieren lassen will, muss einiges dafür tun. Lippenbekenntnisse sind hier fehl am Platz. Hier heißt es: Hosen runter und Rede und Antwort stehen. Gerade mittelständische Unternehmen, die neben ihren eigentlichen Aufgaben durch das hohe Maß an Bürokratie und Administration gebeutelt sind und eben nicht wie große Unternehmen Manpower für Sonderaufgaben aus dem Ärmel schütteln können, verlangt ein solcher Zertifizierungsprozess einiges ab. Da muss schon mal die eine oder andere Extrameile gegangen werden, Wochenenden gestrichen und Arbeitstage sehr verlängert werden, um alle wichtigen Daten und Zahlen zusammenzutragen.

Es geht nicht nur darum, Schulungsunterlagen, Nachhaltigkeitsberichte oder Verbrauchsnachweise einzureichen.

Wer das Zertifikat bekommen will, muss jeden Stein umdrehen und das auch nachweisen können:

  • Welche Richtlinien und Leitlinien haben wir etabliert?
  • Was müssen wir noch anpassen?
  • Wie viel und welchen Strom verbrauchen wir?
  • Wie viel Abfall produzieren wir?
  • Welche Compliance-Prozesse haben wir?
  • Und, und, und...

Jeder Arbeitsschritt wird genau untersucht und dokumentiert. Welche Potenziale gibt es? Welche sind noch nicht erkannt und genutzt?

EcoVadis regt mit der Zertifizierung eine intensive und vor allem kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Unternehmen an. Der gesamte Prozess setzt eine stetige Veränderungsbereitschaft voraus und erfordert einen enormen Zeitaufwand, der nicht unterschätzt werden darf. Umso mehr freut es uns und macht uns stolz, dass wir unseren Status im Vergleich zum Vorjahr verbessern konnten. Denn dieser Prozess ist nicht nur für unsere Geschäftspartner:innen, sondern auch für uns als Unternehmen immens wichtig, um die eigenen Abläufe immer wieder zu spiegeln und stetig zu optimieren.

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