Sie benötigen Unterstützung, um sprachlichen Wildwuchs in Ihrem Unternehmen in den Griff zu bekommen? Sie haben bereits eine Corporate Language, aber die enthält nur allgemeine Schreibregeln? Ihr ganzes Team nutzt ChatGPT und jetzt klingen alle Texte wie bei der Konkurrenz?
Ob Entwicklung, Schärfung oder Digitalisierung: Wir unterstützen Sie bei allen Aufgaben rund um das Thema Corporate Language bzw. Tone of Voice.
Corporate Language macht den Unterschied
Vorher
- Texte sind abstrakt und kompliziert.
- Identität der Marke ist in den Texten nicht erkennbar.
- Uneinheitliches Wording sorgt für eine zerrissene Customer Experience.
- Brand wird nicht als Qualitätsmarke wahrgenommen.
- Content erstellen dauert lange.
- Marke geht im Wettbewerb um Aufmerksamkeit unter.
Nachher
- Verständliche Texte, die Vorteile anschaulich erklären.
- Stärkung der Marke durch wiedererkennbare Texte.
- Nahtlose Customer Experience dank einheitlicher Tonalität.
- Hohe Qualität der Texte führt zu mehr Vertrauen.
- Texte werden effizienter geschrieben.
- Marke hebt sich in umkämpften Märkten erkennbar ab.
Der Weg zur Corporate Language
In vier Schritten zur Brand Voice
Strategie
Wir legen die Grundlagen für Ihre Corporate Language.
- Positionierung prüfen bzw. etablieren
- Touch-Point-Check
- Analyse des Wettbewerbs
- Definition der Zielgruppen
Konzeption
Wir leiten die Corporate Language von Ihrer Markenidentität ab.
- Was ist der sprachliche Kern Ihrer Marke?
- Wie gelingt die optimale Ansprache Ihrer Zielgruppe?
- Welche Werte sollen Ihre Texte transportieren?
- Welche Wörter verwenden Sie? Und welche besser nicht...
Umsetzung
Das Corporate Language Manual beantwortet alle Fragen zur Markensprache und bietet eine gute Prompt-Grundlage.
- Schreibstil
- Schreibweisen (Anrede, Gendern, Produkte usw.)
- Mustertexte
- als gestaltetes PDF, Teil des Brand Hubs oder als CustomGPT
Implementierung
Wir unterstützen Sie beim Rollout Ihrer neuen Corporate Language.
- Workshops
- Awareness-Kampagnen
- E-Learning-Tools
- Erstellung CL-gerechter Medien
Kostenlose Whitepaper
Whitepaper „Corporate Language“ anfordern
Whitepaper „Corporate Language für Versicherer“ anfordern
Was uns auszeichnet
Theorie trifft Praxis
Wir wissen, wie man eine Unternehmenssprache strategisch aufbaut und weiterentwickelt. Aber wir kennen auch die andere Seite als aktive Texter:innen, die täglich mit den Tone of Voice Guides unterschiedlicher Marken arbeiten. Das Wissen aus diesen beiden Welten fließt in die Erstellung Ihrer Corporate Language ein.
Full-Service-Agentur
Wir sind nicht bloß Spezialist:innen für Corporate Language, sondern unterstützen Sie gerne auch in anderen Bereichen. Ob gestaltetes Manual, digitales Markentool, Schulungsvideo oder gleich eine integrierte Kampagne – bei uns bekommen Sie Text, Design, Digital und Video aus einer Hand.
Auf Sie zugeschnitten
Intensiver Textsupport oder punktuelle Beratung? Schlankes Manual oder umfangreiches Brandportal? Implementierung selbst übernehmen oder mit unserer Unterstützung? Unsere Leistungen im Bereich Corporate Language sind so individuell, wie die Unternehmen, für die wir arbeiten.
Viel Erfahrung
Wir haben bereits für zahlreiche renommierte Marken eine Corporate Language entwickelt. Dadurch kennen wir die Pain Points großer Unternehmen genau. Wir führen Sie in einem etablierten Prozess von der Strategie zur individuellen Unternehmenssprache.
Corporate-Language-Referenzen
Gut zu wissen
Mehr zu den Themen Corporate Language, Tone of Voice und Sprache
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FAQs
Noch Fragen? Vielleicht können wir ja direkt weiterhelfen.
Unternehmenssprache, gelegentlich auch Markensprache genannt, ist die deutsche Entsprechung des englischen Ausdrucks Corporate Language. Allerdings hat sich der Begriff Corporate Language im Deutschen allgemein durchgesetzt. Vermutlich, weil er eingängiger ist als Unternehmenssprache und einen gewissen internationalen Flair besitzt. Außerdem ergänzt der Begriff Corporate Language gut die anderen Bausteine einer Marke, z.B. Corporate Identity, Corporate Design, Corporate Behavior usw. Wer allerdings im englischen Kontext von Corporate Language spricht, wird ähnlich aufs Glatteis geführt wie Personen, die von Handy, Public Viewing oder Beamer sprechen: Im globalen Kontext ist dieser Begriff nicht geläufig. Daher ist es besser auf internationalem Parkett von Tone of Voice zu sprechen statt von Corporate Language. Gemeint ist dabei aber immer dasselbe: Der individuelle Sprachstil eines Unternehmens, in dem die Persönlichkeit der Marke zum Ausdruck kommt.
Corporate Language ist der sprachliche Ausdruck der Corporate Identity. Daher kommt Corporate Language immer dann zum Einsatz, wenn im Namen eines Unternehmens geschrieben oder gesprochen wird. Ob Broschüre oder Präsentation, auf der Website genauso wie in Videos, in der Stellenausschreibung ebenso wie im Social-Media-Post, im Anschreiben oder im Service Center: An allen diesen Touchpoints sollte die Corporate Language eines Unternehmens zu erleben sein. Um eine maximale Verankerung der sprachlichen Identität zu gewährleisten, müssen alle Mitarbeitenden, die im Namen eines Unternehmens kommunizieren, mit der Corporate Language vertraut sein. Aber auch Agenturen, die Kommunikationsmaßnahmen konzipieren bzw. dabei unterstützen, sollten die Corporate Language gut kennen und anwenden.
Damit eine Corporate Language erfolgreich entwickelt und implementiert wird, ist es wichtig, von Anfang an die unterschiedlichen Stakeholder in einem Unternehmen zu berücksichtigen. Da ist zunächst die Geschäftsführung. Sie muss das Projekt Corporate Language von Anfang an mittragen und davon überzeugt sein, dass gute Kommunikation von zentraler Bedeutung für das jeweilige Geschäft ist. Darum ist es ein empfehlenswerter Einstieg, wenn das Corporate Communication Team dem Vorstand präsentiert, was Corporate Language für das Unternehmen leisten kann. Für die erfolgreiche Anwendung einer Corporate Language ist es aber mindestens ebenso essentiell, die alltäglichen Anwender:innen im Blick zu behalten. Darum sollte vor dem Start eines Projekts in Erfahrung gebracht werden, welche Pain Points es aktuell beim Verfassen von Texten gibt. Dazu ist es sinnvoll, Mitarbeitende zu befragen, die im Namen des Unternehmens kommunizieren. Bei größeren Unternehmen ist es wichtig, die verschiedenen Abteilungen rechtzeitig über die Erstellung einer Corporate Language zu informieren und mit ins Boot zu holen. Denn eine Corporate Language entfaltet erst dann ihre Wirkung, wenn möglichst viele Business Units mitmachen – ob Social Media, Recruiting, Call Center, Schriftverkehr, Website etc.
Bereits zu Beginn der Entwicklung einer Corporate Language sollten Sie sich entscheiden, in welcher Form Sie die fertige Corporate Language zur Verfügung stellen wollen. Gedruckte Broschüren haben den Vorteil, dass sie schnell zur Hand sind und physische Medien eine gewisse Relevanz ausstrahlen. Allerdings ist auch die Gefahr hoch, dass eine gedruckte Corporate Language schnell in der Schublade verschwindet und Anpassungen kostspielige Neuauflagen notwendig machen. Diese Anpassungen sind bei einer digitalen Corporate Language in Form eines PDF-Guides deutlich leichter. Für größere Marken bietet sich an, die Corporate Language in ein digitales Markenportal zu integrieren. Hier finden Mitarbeitende und Externe alles rund um die Marke, immer up-to-date und an einem Ort: Informationen zur Corporate Identity, Design und Corporate Language Guidelines, Templates und Downloads, Best Practice Beispiele, Icons, Bilder und vieles mehr. Auf einer solchen Plattform lassen sich dann auch weitere Services rund um das Thema Corporate Language etablieren. Zum Beispiel auch digitale Tools, die Texte auf die Einhaltung der Corporate Language überprüfen und Verbesserungsvorschläge machen. Natürlich ist es auch möglich eine solche Sprachsoftware als eigene Corporate Language App anzubieten, die eine Nutzung außerhalb des Brand Portals ermöglicht.
Die Entwicklung einer Corporate Language ist stark von der Größe des Unternehmens, der Anzahl seiner Kommunikationskanäle und dem Wettbewerbsumfeld abhängig. Bei mittelständischen Unternehmen mit wenigen Mitarbeitenden in der Corporate Communication kann die Entwicklung, Implementierung und Schulung in Sachen Corporate Language meist sehr zügig erfolgen. Dagegen ist es erfahrungsgemäss aufwändiger, eine Corporate Language für ein Unternehmen zu entwickeln, das tagtäglich eine enorme Menge an Schriftverkehr produziert, über ein Contact Center verfügt und sehr viele Menschen beschäftigt, die in seinem Namen kommunizieren. In diesem Fall sollte genügend Zeit für die Abfrage der Pain Points und die Schulung der Mitarbeitenden in Corporate Language Workshops eingeplant werden. Das dauert zwar etwas länger, sorgt aber dafür, dass die Corporate Language nachhaltiger im Unternehmen verankert wird – und sich Ihre Investition am Ende auch in Form einer tatsächlich besseren Kommunikation auszahlt.
Grundsätzlich gilt: Eine Corporate Language ist für jede Art von Unternehmen in jeder Branche sinnvoll – ob Global Player oder KMU, B2B oder B2C-Unternehmen. Denn Corporate Language hilft dabei, sich in Märkten zu differenzieren, in denen sich Angebote sowie Produkte ähneln und Gestaltung als differenzierender Faktor allein nicht ausreicht. Anlässe für die Entwicklung einer Corporate Language gibt es viele. Bei großen Unternehmen kann es ein Rebranding oder eine Neupositionierung der Marke sein. Bei kleineren Unternehmen kann auch der Relaunch der Website ein guter Anlass sein, um die bisherige Art der Kommunikation zu überdenken. Wichtig ist dabei aber immer, dass die Corporate Identity klar definiert wird, bevor die Entwicklung einer Corporate Language angestoßen wird. Nur so kann sichergestellt werden, dass Werte, Vision, Purpose und Strategie in die Corporate Language einfließen und die Sprache Ihres Unternehmens die Identität und Ambitionen Ihres Unternehmens auch sinnvoll unterstützt.
Um sich im Wettbewerbsumfeld zu differenzieren, widmen sich Unternehmen vor allem dem Aufbau ihres visuellen Erscheinungsbildes (Corporate Design). Doch Logos, Farben, Typografie und Bildwelten reichen als Unterscheidungsmerkmale heute nicht mehr aus: Immer kritischere Kunden wollen mehr und konkretere Informationen. Leistungen und Angebotsqualität müssen dargestellt, erklärt und verargumentiert werden.
Dies muss in einer Sprache geschehen, die Unternehmen, Marken und Produkte unverwechselbar und überzeugend darstellt. Die einen eigenen Charakter besitzt, merkfähig und eindeutig wieder erkennbar ist – für Kunden ebenso wie für Partner, Investoren, Multiplikatoren und Journalisten.
Visualität und Sprache sind die beiden Grundpfeiler der Marken- oder Unternehmensidentität: So wie diese durch das Corporate Design ein einheitliches visuelles Erscheinungsbild erhalten, so verleiht ihnen die Corporate Language bzw. das Corporate Wording einen eigenständigen Klang und Charakter.
Eine konsistente und konsequent eingesetzte Unternehmenssprache ist eine wertschöpfende Kraft, die Ihrem Unternehmen eine Vielzahl von Vorteilen bringt:
- Wiederkennung
Ihre Kunden nehmen Ihr Unternehmen als eine Einheit wahr. Schriftstücke unterschiedlicher Provenienz werden Ihrem Unternehmen oder Ihrer Marke schneller zugeordnet und strahlen positiv auf die Unternehmensmarke ab. - Individualität
Mit einer profilierten Unternehmenssprache heben Sie sich von Ihren Wettbewerbern ab. Dies kann insbesondere in Märkten mit weitgehender »Product Parity«, d.h. der Nivellierung von Produkten und Leistungen auf hohem Niveau, große Vorteile bringen. - Vereinfachung
Durch klare Regeln für die Textgestaltung können viele Kommunikationsaufgaben besser und schneller erledigt werden. - Motivation und Loyalität
Die Mitarbeiter des Unternehmens nehmen sich als Teil eines Ganzen wahr. Das Gefühl der Zusammengehörigkeit und die Loyalität zum Unternehmen wachsen. - Rentabilität
Effektivität: Eine Steigerung auf Ertragsseite kann indirekt durch ein verbessertes Unternehmensimage und die überzeugendere Darstellung von Produkten oder Dienstleistungen bzw. eine bessere Kaufargumentation erfolgen.
Effizienz: In den Bereichen Marketing und Corporate Communications sorgt eine einmal etablierte Unternehmenssprache mit standardisierten Brief- und Textvorlagen, vorformulierten Textbausteinen und einheitlichen Termini für schnellere Prozesse und Einsparungen.
Eine Corporate Language oder Unternehmenssprache liefert das Konzept zur Steuerung einer unternehmenseigenen Schreibkultur. Durch konsistente Botschaften bzw. Inhalte und ein unverwechselbares Sprachklima (Sprachstil, Wortwahl) schafft sie eine hohe sprachliche Identität.
Um eine Unternehmenssprache in der Kommunikation erfolgreich durchzusetzen, muss sie sämtliche Kanäle und Kommunikationsmittel durchdringen. Mit anderen Worten: Unternehmenssprache bzw. Corporate Language kommt nicht nur in der Imagebroschüre eines Unternehmens zum Tragen. Sie prägt sämtliche Schriftstücke, die mit dem Absender des Unternehmens versehen sind – von der Anzeige über die Website, Korrespondenz und E-Mails bis zum Formular. Ein nichtssagender Begleitbrief wertet die mitgesandte erstklassige Unternehmensbroschüre ab.
Wir nutzen ein strukturiertes Vorgehensmodell zur Entwicklung von Sprachauftritten für Marken und Unternehmen. Im Allgemeinen erfolgt die Entwicklung einer neuen Unternehmenssprache anhand folgender Prozessschritte:
- Bestandsaufnahme und Analyse
Beschreibung und Beurteilung des bestehenden Sprachauftritts anhand von z.B. Geschäftsberichten, Broschüren, Anzeigen, Websites, Pressetexten, Korrespondenz, Formularen, Stellenanzeigen. - Strategie
Positionierung von Kernkompetenzen in einem durchgängigen Sprachmodell, differenziert nach Zielgruppen; Abgleich von Sach- und Fachbezeichnungen; Festlegung einer einheitlichen Orthografie. - Umsetzung
Erstellung eines Handbuchs bzw. Wording-Manuals mit Richtlinien zur Unternehmenssprache inklusive Unternehmens-»Wörterbuch«; Erstellung von Textbausteinen und Modulen. - Integration und Training
Seminare und Workshops zu Schreibtechniken für Mitarbeiter eines Unternehmens, freie Redakteure, Agenturen.
Viele Unternehmen haben das Thema Corporate Language bereits für sich entdeckt. Ikea zum Beispiel. Der schwedische Möbelgigant duzt seine Zielgruppen, verwendet viele nordische Begriffe in seinen Produktnamen und eine zugewandte, persönliche Sprache. Eine Corporate Language also, die sehr zum Markenwert „Zuhause“ passt, den das Unternehmen im Kern ausmacht. Ganz anders Media Markt. Der Elektrohändler setzt mit seiner Corporate Language auf eine freche Sprache, viele Wortspiele und knallharte Preiskommunikation. Die Botschaft: Wir sind ebenso unterhaltsam wie die Unterhaltungselektronik, die wir verkaufen. Weitere Beispiele für Corporate Language haben wir in diesem Blogartikel detailliert analysiert: Corporate Language Beispiele