HERAUSFORDERUNGEN

Hüten Sie sich vor Verkomplizierern.

Zu Beginn eines Corporate-Language-Projekts gibt es zwei typische Hürden. Auf sie haben die Projektverantwortlichen selbst Einfluss.

Die erste Hürde ist, dass der Prozess unnötig aufgebläht wird: In der Wettbewerbsbetrachtung werden zu viele Wettbewerber viel zu detailliert analysiert. Dabei genügt oft schon ein kurzer Blick, um zu erkennen, welcher Wettbewerber eine Corporate Language besitzt und welcher nicht. Die positiven Kandidaten kann man dann genauer unter die Lupe nehmen. Auch die Analyse der eigenen Materialien sollte nicht zum Exzess werden.

Zweite Hürde: Das Corporate-Language-Projekt ufert zum Markenprojekt aus. Das ist immer dann der Fall, wenn eine Markenidentität nicht umfassend oder präzise genug definiert ist. Dann fällt es schwer, aus einer dürren Markengestalt eine gehaltvolle Markensprache abzuleiten.

Ein kleiner Ausflug mit dem Beiboot ist erlaubt. Die große Hafenrundfahrt bringt vom Kurs ab.

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