MARKE

Packen Sie so viel Markenidentität wie möglich in die Sprache.

Corporate Language übersetzt sich mit Unternehmens- oder Markensprache. Dabei geht es um die Wahrnehmung und Wiedererkennung des Unternehmens, seiner Werte und seiner Kultur. Um Identität und Abgrenzung.

Je mehr „Marke“ eine Corporate Language transportiert, umso besser. Das beginnt schon beim Entwicklungsprozess: Marke und Sprache sind zwei unterschiedliche Systeme. Im Transfer vom einen zum anderen müssen möglichst viele Markeneigenschaften möglichst verlustfrei in sprachliche Erkennungsmerkmale übersetzt werden.

Wichtig sind natürlich auch die Sprachregeln selbst. Diese bestehen typischerweise aus Empfehlungen zum Sprachstil sowie aus für ein Unternehmen festgelegten Schreibweisen. Oft wird versucht, „Marke“ nur in den Stil zu packen. Dabei sind auch die Schreibweisen ein sehr geeignetes Transportgefäß für Markeneigenschaften!

Wenn beispielsweise der Markenname nicht durch einen Bindestrich mit anderen Begriffen gekoppelt werden darf, kann damit eine Aussage über die Souveränität der Marke getroffen werden.

Anderes Beispiel: die Rechtschreibung. Fehlerfreie Texte sind für jede Marke wichtig. Aber für ein Chemieunternehmen, das mit Gefahrstoffen hantiert, sind sie noch wichtiger. Deswegen hat in diesem Fall Fehlerfreiheit eine starke und unmittelbare Bedeutung für die Marke und muss in der Corporate Language besondere Priorität genießen.

Sorgen Sie dafür, dass Ihre Corporate Language in jedem Satz „Marke“ sagt!

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